Einsteiger | Mit Färben | Weiterführend |
---|---|---|
![]() |
Jochens Hobby ist die MikroskopieEinsteiger |
Einsteiger | Mit Färben | Weiterführend |
---|---|---|
Diese Seite wird neu erstellt.
Der obige Verteiler zeigt, welche Themen vorbereitet werden.
Mit der Farbe ORANGE sind die nicht fertigen Präparationbeispiele gekennzeichnet.
An der Farbe BLAU erkennt man fertige Links zu Präparationen.
Es sollen einfache Präparatherstellungen für ein Durchlichtmikroskop entstehen. Dabei gibt es eine
Dreiteilung der Themen.
Bei den Präparatherstellungen für "Einsteiger", werden nur minimale Materialien zur
Erledigung der Präparationen benötigt.
Der Bereich der "Mit Färben" benannt ist, beinhaltet Präparatherstellungen
mit Objektfärbungen. Wobei der Farbstoff Methylenblau (ersatzweise Füllertinte) zum Einsatz kommt.
Der dritte Bereich der "Weiterführend" benannt wurde, besteht aus Präparatherstellungen
bei dem das hergestellte Objekt im polarisierten Licht betrachtet wird.
Bücher für Kinder | |
---|---|
Annerose Bommer Kosmos-Verlag ISBN 978-3-440-09952-0 |
Dr. Rainer Köthe WAS IST WAS ISBN 978-3-7886-0248-2 |
|
|
Bücher für den Einsteiger | |
Bruno P. Kremer Kosmos-Verlag ISBN 3-440-09981-4 |
Bruno P. Kremer Kosmos-Verlag ISBN 978-3-440-11340-0 |
|
|
Weiterführende Bücher | |
Bruno P. Kremer Kosmos-Verlag ISBN 978-3-440-08989-7 |
W. Nachtigall, J. Piper, F. Fox Dustri-Verlag ISBN 978-3-87185-556-6 |
Freie Mikroskopie-Einstiegsliteratur aus dem Internet:
Dateigröße: 630 kB
Die 10 im Verteiler aufgeführten Präparierbeispiele stammen aus Beschreibungen in den Büchern und der
pdf-Datei, der kleinen obigen Literaturliste.
Diese Beschreibungen sind in der kleinen Literaturliste mal mehr, mal weniger Umfangreich.
In meinen Präparierbeispielen wurden Beschreibungen
für verschiedene Themen (genannt sei z.B. Haare) aus unterschiedlichen Literaturquellen zusammengetragen.
So entsteht das Präparierbeispiel (z.B. Betrachtung verschiedener Haare).
Dadurch wird eine größere Spannbreite der Präparatherstellung gezeigt.
Es entstanden aber keine vollständigen Listen der Möglichkeiten zur Herstellung von Präparaten eines Themas (z.B. Haare).
In der genannten Literatur wird ausführlich auf die Möglichkeiten,
die der Umgang mit dem Mikroskop mit sich bringt, eingegangen.
Ich möchte als Autor dieser Internetseite nachdrücklich auf die Schilderungen in dieser Literatur verweisen.
Es kommt bei den von mir verwendeten Präparierbeispielen als Mikroskop ein Laborgerät für Durchlichtbetrachtung zum Einsatz.
Mit einem solchen Labormikroskop lassen sich Betrachtungen bis zu 1000-facher Vergrößerung realisieren. Das bedeutet, es können
bis in den Bereich von 10-6 Metern (also tausendstel Millimeter, also Mikrometer -µm-) Betrachtungen durchgeführt werden.
Dazu müssen die zu betrachtenden Objekte aber so dünn hergestellt werden, dass sie mit Licht durchleuchtet werden können.
Hierbei sind Objektdicken von ca. 5 bis 100 µm durchaus üblich.
Aber auch Auflichtbetrachtungen sind mit einem Labormikroskop realisierbar. Dabei sind ca. 100 fache Vergrößerungen möglich.
Eine Beleuchtung des Objekts erfolgt dabei durch eine zusätzliche Lichtquelle (z.B. Taschenlampe) welche von schräg oben auf das Objekt
gerichtet wird.
Die zu betrachtenden Objekte, werden auf einen Objektträger gelegt und müssen dazu vorher in irgendeiner Form bearbeitet werden.
Dazu muss ein Arbeitsplatz vorhanden sein, der einen gewissen Standard erfüllt. Zu einem solchen Arbeitsplatz gehören
einige wenige Werkzeuge. Im nächsten Abschnitt wird ein solcher Arbeitsplatz vorgestellt.
![]() |
|
Im Zentrum des Arbeitsplatzes befindet sich bei mir eine Glasplatte (27cm x 10cm x 8mm). Um Schnittverletzungen
zu vermeiden, sollten die Kanten vom Glaser gebrochen werden. Unter der Glasplatte liegt ein einlaminierter Ausdruck einer
Schwarz-Weiß-Unterlage. Diese kann
H I E R als pdf-Datei
heruntergeladen werden. Diese Unterlage wird benötigt, da man manche Präparate besser mit einem schwarzen und andere Präparate
besser mit einem weißen Hintergrund betrachten kann.
Die mit dem Mikroskop zu betrachtenden Objekte werden auf einen Objektträger gelegt. Diese Objektträger sind aus Glas und
haben als Standard die Maße 76mm x 26mm. Diese sind als das "englische Format" bekannt und sind das weltweit gängige Format.
Die Dicke von Objektträgern liegt bei ca. 1mm bis 1,5mm.
Für spezielle Anwendungen gibt es auch Objektträger mit den Maßen 48mm x 28mm, das sogenannte "Gießener Format". Diese
Objektträger finden eine Anwendung bei z.B. der Herstellung von Dünnschliffen von Mineralien oder Gesteinen.
Die auf dem Objektträger liegenden Präparate, werden mit einem Deckglas abgedeckt und so mit dem Mikroskop betrachtet.
Deckgläser gibt es in quadratisch, rechteckig und rund. In unseren Anwendungen kommen quadratische mit den Maßen 18 x 18mm
zum Einsatz. Deckgläser sind in der Regel ca. 0,17mm dick und sollten deshalb sehr vorsichtig mit einer Briefmarkenpinzette
bewegt werden. Bei der Benutzung mit der Hand sollte man sehr vorsichtig sein, da die dünnen Deckgläser leicht zerspringen.
Zwischen Objektträger und Deckglas befindet sich das Präparat. Dieses muss in einem Medium, in der Regel destilliertem Wasser,
liegen. Diesen benötigten Tropfen Wasser entnimmt man aus einem Becherglas und gibt ihn mit einer Pipette auf den Objektträger
bevor das Deckglas aufgelegt wird. Da man nur eine kleine Menge destiliertes Wasser benötigt, ist ein 25ml großes Becherglas
ausreichend. Die Wasserqualität aus dem Baumarkt ist dabei vollständig ausreichend.
Steht nach dem Auflegen des Deckglases zuviel Wasser über, saugt man mit dem Filtrierpapier das überstehende Wasser ab.
Das Deckglas darf nicht auf dem Objektträger schwimmen. Das Filtrierpapier schneidet man sich aus handelsüblichen Kaffee- oder
Teefiltern heraus. Eine Größe von 20 x 60mm hat sich dabei bewährt. Bei dieser Größe kann eine ausreichende Menge Flüssigkeit
aufgesaugt werden.
Die weiteren Werkzeuge benötigt man für die verschiedensten Präparierarbeiten. Mit den Präpariernadeln und der spitzen Pinzette,
lassen sich feine Arbeiten (z.B. das Zerzupfen von Ausgangsmaterial) durchführen. Zum Zerschneiden dienen die Präparierschere
und das Skalpell. Statt eines Skalpells, kann auch ein kleines scharfes Taschenmesser verwendet werden.
Der Malpinsel Größe 00 (also spitz und sehr fein) wird für den Transport feinster, sehr weicher Objekte vom Präparierort
auf den Objektträger benötigt. Hervorragend geeignet ist ein Marderhaarpinsel, da er antistatisches Verhalten hat.
Auch werden unterschiedliche Chemiekalien bei z.B. Einfärbungen benötigt. Dabei sollte für jede Chemiekalie eine eigene
Pipette benutzt werden, um Verunreinigungen zu verhindern. Einmal mit der Pipette aufgenommene Flüssigkeit sollte
nicht wieder in den Vorratsbehälter zurückgegeben, sondern entsorgt werden. Es entstehen also Flüssigkeitsreste welche in
einem eigenen Becherglas, während der Arbeiten, gesammelt werden. Dieses Becherglas hat bei mir ein Fassungsvermögen von
100ml. Nach Beendigung einer Präparationsarbeit gießt man die Flüssigkeitsreste in einen verschießbaren Behälter
(z.B. eine Braunflasche mit einem Liter Fassungsvermögen). Abgeben kann man den Behälter an einer Sondermüllstelle ihres
Wohnortes.
Sie können den Inhalt dieser Unterseite herunterladen.
Dateigröße: 103 KB